Skip to main content

Digitale Fakten: Die Auflösung zu unserem Dezember-Newsletter

Können Sie unsere digitalen Fake-News entlarven?

Unsere vier Dezember-News aus der digitalen Welt: Wahrheit oder Lüge?

In unserem Dezember Newsletter „Drei digitale Wahrheiten und eine Lüge“ haben wir Ihnen diese vier Geschichten präsentiert:

Meldung 1: Neun von zehn Apps erheben ohne Erlaubnis personenbezogene Daten von Nutzern. Das ist ein deutlicher Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung und die E-Privacy-Richtlinie.

Meldung 2: Laut einer Ende November 2022 veröffentlichten Studie hält sich mit 92 Prozent der Befragten eine deutliche Mehrheit der Deutschen für gut oder einigermaßen gut über die Gesetze zum Datenschutz informiert.

Meldung 3: Weil Telefonnummern und E-Mailadressen von Nutzer:innen nicht datenschutzkonform verwendet wurden, muss Google erneut 265 Millionen Euro Bußgeld zahlen. Der US-Konzern knackt damit bald die Milliardengrenze an DSGVO-Bußgeldern – Pole Position!

Meldung 4: Der Weihnachtsmann ist aktuell nachweislich auf der Suche nach einem Unternehmen, welches ihm bei der Verwaltung der von ihm für seine Arbeit benötigten Daten der zu beschenkenden Kinder hilft. Voraussichtlich Weihnachten 2023 wird er mithilfe seiner neuen Software arbeiten können.

Was stimmt – und was ist gelogen?

Mann mit Pfeife lehnt am Fenster

Die Digitalisierung ist weiterhin DAS Entwicklungsthema Nummer eins für Unternehmen bei uns in Deutschland  – mit ständig neuen Chancen, Risiken und Innovationen. Uns ist – nicht nur bei unserer eigenen Arbeit – sondern auch im Interesse unserer Kunden und Partner – der Spaßfaktor wichtig. Aus diesem Grund liefern wir Ihnen unseren Newsletter in diesem ungewöhnlichen Format. Wir hoffe, es macht Ihnen Spaß und Sie haben fleißig mitgeraten. Jetzt spannen wir Sie nicht länger auf die Folter – und nehmen unsere Meldungen genau unter die Lupe. Sie sind auf diesen Artikel gekommen, ohne unseren Newsletter vorher gelesen zu haben? Sie verstehen nur „Bahnhof“? Dann melden Sie sich jetzt zu unserem Newsletter an.

Meldung 1: 90 Prozent der Apps verstoßen gegen die DSGVO

Die Story: Neun von zehn Apps erheben ohne Erlaubnis personenbezogene Daten von Nutzern. Das ist ein deutlicher Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung und die E-Privacy-Richtlinie.

Stimmt’s? Die Meldung ist vollkommen wahr. Unsere Partner von Usercentrics haben kürzlich eine höchste interessante Umfrage veröffentlicht, welche auch von diversen Medien aufgegriffen wurde. Darin zeigte sich, dass 90 Prozent der 250 getesteten Apps eine Schwachstelle haben: es werden Daten gesammelt, ohne, dass der Nutzer vorher seine Einwilligung gibt. DSGVO-konform ist anders.

Darum ist das Thema wichtig: Um die Relevanz des Themas Datenschutz aus Unternehmenssicht zu unterstreichen, möchten wir eine ganz konkrete Tatsache anführen. 2022 war der Risikofaktor Nummer 1 für Unternehmen Cyber Security (Quelle Allianz Risiko Barometer). Sprich aus einem scheinbar „eher harmlosen“ Datenschutzverstoß kann mit höherer Wahrscheinlichkeit denn je eine existenzbedrohende Krise werden. Wir fragen uns: Weshalb riskieren fast alle App-Anbieter das? Schließlich ist Datenschutzkonformität kein Hexenwerk und Nutzer schätzen in der Regel Transparenz beim Umgang mit ihren Daten. Das schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass Daten freiwillig geteilt werden. Wir sprechen da aus Erfahrung. (;

Die Quelle: https://www.presseportal.de/pm/130089/5370299

Meldung 2: Mehrheit der Deutschen hält sich für kompetent in Sachen Datenschutz

Die Story: Laut einer Ende November 2022 veröffentlichten Studie hält sich mit 92 Prozent der Befragten eine deutliche Mehrheit der Deutschen für gut oder einigermaßen gut über die Gesetze zum Datenschutz informiert.

Stimmt’s? Auch unsere zweite Meldung stimmt. Die OpenText-Umfrage hält weitere interessante Daten bereit: so gaben insgesamt knapp 70 Prozent der Befragten an, dass sie darüber besorgt seien, wie ihre Daten nach der Pandemie verwaltet und geschützt werden. Weitergabe oder fehlender Schutz persönlicher Daten wären für 33 beziehungsweise 32 Prozent der Befragten Gründe, die Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen zu beenden – so das Ergebnis der Befragung.

Darum ist das Thema wichtig: Wir finden das wichtig, da wir immer wieder Gespräche führen, in denen klar wird, dass Unternehmensinhaber und Führungskräfte oft davon ausgehen, das Thema Datenschutz würde, auch von Unternehmensberatungen wie uns „unnötig hochgekocht“. Denn in Wahrheit „hätten die meisten ja keine Ahnung von Datenschutz“. Wir sagen: weit gefehlt. Wer wettbewerbsfähig bleiben möchte, der braucht zufriedene Kunden. Die sind besonders zufrieden, wenn ihre Daten nicht nur gut geschützt, sondern auch noch zu ihrem eigenen Vorteil eingesetzt werden. Ja, das ist mit einem Initialaufwand verbunden. Und ja, das lohnt sich – und zwar langfristig.

Die Quelle: https://www.datensicherheit.de/opentext-umfrage-zunahme-datenschutz-besorgnis-deutschland-verbraucher

Meldung 3: Google ist DSGVO-Bußgeld-Spitzenreiter mit knapp einer Milliarde Euro

Die Story: Weil Telefonnummern und E-Mailadressen von Nutzer:innen nicht datenschutzkonform verwendet wurden, muss Google erneut 265 Millionen Euro Bußgeld zahlen. Der US-Konzern knackt damit bald die Milliardengrenze an DSGVO-Bußgeldern – Pole Position!

Stimmt’s? Nein, das stimmt nicht. Aber fast. In Wirklichkeit belegt Meta mit knapp einer Milliarde Euro inzwischen den Spitzenplatz in Sachen „Höchste Zahlungen aufgrund von DSGVO-Verstößen“. Der genannte Verstoß ist genauso passiert, aber eben bei Meta und nicht bei Google. Google folgt allerdings nach Amazon auf Platz 3 der Firmen, die weltweit bisher die höchsten Strafen wegen Datenschutz-Non-Compliance an die Behörden überweisen mussten.

Darum ist das Thema wichtig: In unserem Newsletter ist es seit Ausgabe 1 Tradition, dass Google mindestens einmal vorkommt. Spaß beiseite. In diesem Newsletter haben wir die Relevanz von Datenschutz bereits mit den ersten beiden Meldungen unterstrichen. Worum es uns hier geht, ist die Absurdität des Ganzen. Einerseits erscheinen Summen wie „eine Milliarde“ auf den ersten Blick einfach nur gewaltig. Andererseits verdient ein Unternehmen wie Meta jährlich weltweit rund 85 Milliarden Euro. Sprich: selbst eine Strafe von einer Milliarde ist für solche Konzerne zwar durchaus „ärgerlich“ und schmerzhaft, lohnt sich aber im Verhältnis zum Wert der unrechtmäßig behandelten Daten trotzdem noch. Solange eine Angemessenheit der Strafzahlungen nicht gegeben ist, ist fraglich, ob sich am lapidaren Umgang mit Daten bei den „Großen“ der Branche etwas ändern wird. Zudem ist es spannend darüber nachzudenken, welchen Wert Daten haben und was man aus Ihnen machen kann, oder? Es lohnt sich also immer Kosten und Nutzen miteinander zu verrechnen.

Die Quelle: https://netzpolitik.org/2022/nach-gigantischem-datenleck-meta-kassiert-dritthoechstes-dsgvo-bussgeld/

Meldung 4: Weihnachtsmann managt Wunschlisten der Kinder bald digital

Die Story: Der Weihnachtsmann ist aktuell nachweislich auf der Suche nach einem Unternehmen, welches ihm bei der Verwaltung der von ihm für seine Arbeit benötigten Daten der zu beschenkenden Kinder hilft. Voraussichtlich Weihnachten 2023 wird er mithilfe seiner neuen Software arbeiten können.

Stimmt’s? Mmh. Wir sagen mal: unserer Interpretation nach stimmt es – streng genommen können wir diese Aussage aber nicht beweisen. Daher verweisen wir auf unsere Quelle: unseren Kunden audius, der in einer aktuellen LinkedIn-Neuigkeit Folgendes veröffentlichte (wir zitieren): „Diese Anfrage haben wir heute morgen erhalten: „Liebes audius Team, ich bin es leid, die Liste der Kinder händisch zu pflegen. immer wieder komme ich durcheinander! Können Sie mir ein System anbieten, mit dem ich meine Daten aktuell halten kann? Mit freundlichen Grüßen, der Nikolaus“.

Darum ist das Thema wichtig: Uns hat dieser Inhalt als Thema gefallen,  da er auf humorige Art und Weise darauf aufmerksam macht, dass die Digitalisierung noch immer nicht volle Fahrt aufgenommen hat. Es gibt so viele leichte und komplexe Prozesse, die mit der richtigen Software und entsprechender Beratung vereinfacht werden könnten. Da ist so viel Potential, entdecken Sie es!

Die Quelle: https://www.linkedin.com/posts/audius_audiusgroup-erfolgdurchzuhoeren-nikolaus-activity-7005840792149745665-cP09?utm_source=share&utm_medium=member_desktoplinkedin.com/…/audius_audiusgroup-erfolgdurchzuhoeren-nikolaus-activity-7005840792149745665-cP09

Sie haben unseren Newsletter noch immer nicht abonniert? Das sollten wir jetzt ändern – hier können Sie sich registrieren.

Digitalisierung für Konzerne und Mittelstand - wir beraten Sie

Die Digitalisierung und das Thema Datenschutz verursachen bei Ihnen Stress? Gerne liefern wir Ihnen frische Impulse – vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein kostenfreies Erstgespräch oder nehmen Sie an unserem Onlinekurs „Konstruktiv Feedback geben für Führungskräfte“ teil. Ihr Referent ist unser Kommunikationsexperte Andreas Marcel Fischer.

Jetzt anmelden!

Digital | Strategy | Project