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SMART(e) Ziele für Digitale Leader – Damit alle am selben Strang ziehen

Digital Leadership unterscheidet sich von konservativen Formen der Führung durch ein besonderes Augenmerk auf Kooperation und Partizipation des gesamten Teams. Da Teammitglieder in der Digital Leadership mehr Eigenverantwortung tragen, sorgt ein guter Digital Leader für eine gemeinsame Zielsetzung im Team.

Was ist SMART?

Die SMART-Kriterien werden gemeinhin auf Peter Druckers Konzept „Management by Objectives“ zurückgeführt. SMART ist dabei ein Akronym, dass es dir und deinem Unternehmen leichter macht eine verständliche Zielsetzung zu erstellen.

Das SMART-Model ist ein wirksames Instrument, das deinem Team Klarheit, Fokus und Motivation für die Erreichung eurer Ziele gibt. Es kann auch die Fähigkeit verbessern, diese zu erreichen, indem es dazu anregt, eure Ziele zu definieren und ein Datum für deren Erreichung festzulegen. SMART-Ziele sind außerdem für jedermann und überall leicht anwendbar, ohne dass spezielle Hilfsmittel oder Schulungen erforderlich sind.

Dabei sind SMART-Ziele stets:

  • Spezifisch (einfach, sinnvoll, bedeutsam).
  • Messbar (sinnvoll, motivierend).
  • Akzeptiert (vereinbart, realisierbar).
  • Relevant (vernünftig, realistisch und ressourcenorientiert, ergebnisorientiert).
  • Terminiert (zeitbasiert, zeitlich begrenzt, zeit-/kostenbegrenzt, zeitnah, zeitsensibel).

Zudem kann das Akronym SMART in der agilen Welt durch 2 Dimensionen erweitert werden. Die Weiterentwicklung bezieht vor allem, die für Digital Leaders essentiellen Lernprozesse, mit ein:

  • Evaluiert (Wirksamkeit)
  • Reviewed (Feedback)

Warum SMART?

Besonders während der digitalen Transformation eines Unternehmens, aber auch danach bieten SMART Goals (gemeinsam mit OKRs) wichtige Meilensteine, an denen Zielerreichung gemessen werden kann. SMART-Ziele sind immer dann wichtig, wenn geplant und organisiert vorgegangen werden soll, um einen neuen Zustand zu erreichen. Die SMART-Formel hilft dabei, die Ziele klar zu formulieren und zu verfolgen.

Wie setze ich SMART ein?

Für das Bestimmen eurer SMART-Ziele bietet sich besonders ein Workshop zu Beginn eines Jahres oder eines Quartals an. Nimm dir Zeit immer wieder zu evaluieren, ob die formulierten Ziele wirklich „smart“ sind:

  • Das Ziel soll spezifisch vorgeben, an welchem Punkt du ansetzen möchtest, zum Beispiel: «Wir müssen unsere Zusammenarbeit optimieren, damit sie reibungsloser funktioniert.»
  • Dein Ziel soll messbar sein: «Unser Ziel ist, durch die bessere Kooperation die Produktion um acht auf zwölf Prozent zu steigern.» Das ist bei quantitativen Zielen einfacher als bei qualitativen Zielen. Achte aber auch bei qualitativen Zielen darauf, dass der Erfolg messbar ist: «Die Kundenzufriedenheit soll so weit steigen, dass die Reklamationen auf drei Prozent zurückgehen.»
  • Die Mitarbeiter sollen die Zielvereinbarung akzeptieren und sich selbst an das Ziel binden. Das kannst du erreichen, indem du Mitarbeiter in die Zielerarbeitung einbeziehst: Lass dich beraten, was machbar ist, und lass deine Mitarbeiter an der Entscheidung teilhaben, zum Beispiel in Form einer Auswahl aus verschiedenen Alternativen.
  • Dein Ziel soll realistisch sein. Wenn das nicht der Fall ist, wirst du nicht erreichen können, dass sich deine Mitarbeiter an die Zielvereinbarung binden. Sie werden sich dann weniger bemühen, sich dem zu schwierigen Ziel anzunähern, als wenn das Ziel in einem realistischen Rahmen über den bisherigen Leistungen liegt. Unrealistische Ziele wirken demotivierend, weil der Mitarbeiter nicht das Gefühl hat, dass seine Bemühungen überhaupt zum Erfolg führen können.
  • Dein Ziel soll außerdem terminiert sein. Nur wenn es einen Zeitpunkt gibt, zu dem es erreicht sein soll, ist Ihr Ziel auch messbar. Gib also immer einen Messzeitpunkt an: «Bis zum Jahreswechsel soll sich der Umsatz durch die Verbesserung unserer Beratungsleistung um zehn Prozent gesteigert haben.»

Ein Beispiel für ein „smart“-Ziel wäre „Unser Ziel ist es, bis zum 10.März System A zu 30% in System B migriert zu haben“.

Ein paar weitere Tipps zum Umgang mit SMART:

1

Halte deine Ziele stets in den Köpfen deiner Mitarbeiter präsent, indem zu sie beispielsweise bei der Priorisierung der täglich geplanten Arbeit erwähnst.
2

Motiviere dein Team in regelmäßigen Check-Ins zu bewerten, ob das Ziel auch weiterhin allen SMART-Kriterien entspricht.
3

Nimm dir nach Abschluss der gesetzten SMART-Terminierung wiederum die Zeit zu bewerten, ob deine Ziele erreicht wurden.
4

Lerne aus jedem SMART-Zyklus Neues darüber, wie du dein Team motivierst und ein besserer Digital Leader werden kannst.

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